Dem Schüler soll Spass am eigenkreativen Musizieren an einem (beliebigen) Instrument vermittelt werden. Dabei sollte sich der Lehrer und Schüler wo nötig am original Song orientieren, und nicht nur die Notenzeilen und die oft vereinfachten Rhythmen stupide abspielen. Später steht verstärkt das „eigene Version erfinden“ auf dem Programm. Motto: Jedes Stück zu etwas Einzigartigem für den Schüler individuell gestalten.

Ein Ziel ist es, daß sich ein Schüler traut, sich  auch vor anderen musikalisch präsentieren. D.h. daß das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen von Lehrerseite in dieser Hinsicht gestärkt wurde, damit der Schüler genügend Mut zum Spiel vor Publikum hat. Dazu werden die modernsten und bewährtesten Unterrichtsmethoden, Unterrichts-Materialien und Unterrichts-Medien eingesetzt.

Bei allem Spaß und dem “viel Musik im Unterricht” wird auf ein gesundes Unterrichtstempo und hohes Unterrichts-Niveau Wert gelegt, welches auch den Eltern ersichtlich wird (hierzu dient z.B. das geförderte Mitwirken in den diversen jährlichen Auftrittsmöglichkeiten).

Wir Lehrer haben die Aufgabe, uns „überflüssig“ zu machen, d.h. den Schüler zu selbständigem Handeln anzuhalten, ihn behutsam aber bestimmend musikalisch wie menschlich “weiterzubringen”.

Jedes Instrument hat seine eigene Ästhetik: Auf einem Akkordeon kann auch Musik abseits der Volksmusik gespielt werden, ein Keyboard ist kein “Klavier für Arme”. Es sollen Leitbilder aufgebaut werden die der Ausbildung eine Zielrichtung geben.

Schüler, die trotz aller Motivationsanstrengungen der Lehrkräfte monatelang auf der Stelle treten, werden nicht „durchgeschleppt“. Hier sollen Gespräche unter den Kollegen, mit dem Schüler und den Eltern einsetzen. Unser Wunsch: jeder Schüler soll nach jeder Unterrichtsstunde mit etwas Neuem nach Hause gehen.

Dieses Zitat trifft es auch ganz gut: „Es ist oft nicht so wichtig, wie gut du ein Instrument spielen kannst, sondern was du dabei empfindest.“

Unser Sozialfond: Im Falle einer plötzlichen und nachweislichen Verschlechterung der Einkommensverhältnisse von Schülereltern, kann bis zu 50% der monatlichen Unterrichtsgebühren von unserem Sozialfond über zusätzliche Zahlungen der Lehrer-schaft und von Schülereltern (z.B. 50 cent pro Monat). Wir Lehrer und Schülereltern sehen uns als Solidargemeinschaft, welche mithelfen möchte, dass fleissige Schüler in jedem Fall die Chance auf Musikunterricht haben. übernommen werden. Gespeist wird der Fond über freiwillige monatliche Beträge aus der Schülerschaft und aus Spenden. „50 cent“ sind für sich betrachtet nicht viel, aber wenn viele Menschen 50 cent spenden, kommt etwas zusammen.